PORTWEIN SPECIAL - DIE GESCHICHTE
Portwein ist das Ergebnis nach der Sucher einer Methode, um den Wein für den Export haltbar zu machen.
Im 17. Jahrhundert suchten britische Händler nach Alternativen zu französischen Weinen, da es Konflikte mit Frankreich gab. Sie wandten sich dem portugiesischen Douro-Tal zu, stießen jedoch auf ein Problem: Der normale, trockene Wein verdarb oft auf der langen Seereise nach England.

Die Lösung war die sogenannte Fortifizierung (Zugabe von Alkohol):
Haltbarkeit: Um den Wein für den Transport über das Meer zu stabilisieren und ein Verderben zu verhindern, fügten die Händler ihm hochprozentigen Traubenbrand (Aguardente) hinzu.
Geschmack: Die Zugabe des Weinbrandes erfolgte während des Gärprozesses, wodurch dieser unterbrochen wurde. Dies hat zur Folge, dass ein Teil des natürlichen Zuckers im Wein bleibt, was ihm seinen charakteristischen süßen und vollmundigen Geschmack verleiht und den Alkoholgehalt erhöhte. (normalerweise 18-20%vol.)
Die Briten mochten diesen neuen, süßeren und stärkeren Wein, und so entwickelte sich die gezielte Herstellung des Portweins, wie wir ihn heute kennen.
Portwein ist ein Kind des englisch-portugiesischen Handels, des Krieges mit Frankreich und einer cleveren technischen Erfindung – und bis heute einer der am strengsten regulierten Weine der Welt.
1756: Marquês de Pombal gründet das erste abgegrenzte, geschützte Weinanbaugebiet mit geschützter Herkunftsbezeichnung der Welt. Die Companhia Geral da Agricultura das Vinhas do Alto Douro. Sie legte genau fest, welche Rebflächen Portwein produzieren durften und regulierte Preise und Qualität.

